Ella Fitzgerald

Geboren wurde die Jazzlegende am 25. April 1917 in Newport News, Virginia.

Ihre Mutter zog mit ihr und ihrem neuen Partner nach New York. Ella besuchte regelmäßig die Kirche und kam hier mit Musik in Kontakt. Ihre Mutter starb, als Ella gerade 15 Jahre war, dies veränderte ihr Leben, sie wurde herumgereicht, kam in Heime und lebte für einige Zeit auf der Straße. 1935 bekam sie die Möglichkeit, mit der Tiny Bradshaw Band zu singen. Sie wurde Teil der Band und übernahm nach Webbs Tod die Leitung. Mit dem selbstgeschriebenen Song „A-Tisket, A-Tasket“ hatte sie ihren Durchbruch. 1942 verließ sie die Band und startete ihre Solokarriere. Die talentierte Sängerin mit der einmaligen klaren Stimme und dem absoluten Gehör widmete ihr Leben der Musik. Sie war 45 Wochen im Jahr unterwegs. Sie schaffte überzeugend den Übergang vom Swing über den Bebop – sie arbeitete unter anderem mit Gillespie – zum Modern Jazz. Sie erhielt 14 Grammys, die National Medal of Art und die Presidential Medal of Freedom und wurde zu einer der größten Jazzsängerinnen aller Zeiten.

Sie trat zum letzten Mal 1993 auf. Nach fast 60 Jahren auf der Bühne zog sie sich, gekennzeichnet von einer schweren Diabetes, ins Privatleben zurück. Ihre Gesundheit verschlechterte sich zunehmend. Sie starb im Juni 1996 im Alter von 79 Jahren.