Die Anfänge des Rock und Pop

Die Rockmusik entwickelt sich aus dem Rock’n’Roll der fünfziger und sechziger Jahre und anderen Einflüssen, wie dem Blues und der Beatmusik. Die wichtigsten Bands sind die Beatles und die Rolling Stones. Sie bezeichnen am besten die Richtungen, in die sich der Rock weiterentwickelte. Zum einen angepasst im Anzug mit melodischen Songs, zum anderen der raue Sound, es wird dem Song „(I can get no) Satisfaction“ nachgesagt, dass er die eigentliche Geburtsstunde des Rock sei.

Lange Haare, laute Musik, obszön, Lederkluft und Jeans … Die Eltern lehnten sie ab, die Kinder liebten sie. Die echten Rocker hatten einen Hauch von Rebellion. Die Friedensbewegung brachte Hippies und Rockmusik zusammen. Der Rock selbst entwickelte sich in den siebziger Jahren in verschiedene Richtungen, wie dem Progressive Rock, Glam Rock oder Artrock, Bands wie T. Rex oder Slade sind hier bekannt. Mehr experimentell waren ein paar Jahre zuvor zum Beispiel Velvet Underground.

Aus all diesen Strömungen entstand schließlich auch der Pop. Wichtige Vertreter sind David Bowie, Queen, Pink Floyd oder Elton John. Konträr dazu und mehr provozierend entstanden zeitgleich die mehr rebellische Richtungen des Punk und des Heavy-Metal. Dazu gehören Bands wie AC/DC, Sex Pistols, Kiss, Black Sabbath oder die Ramones.

Und dann gab es noch die Bands, die dazwischen ihren Platz fanden, wie Led Zeppelin, Deep Purple oder Patti Smith. Die Genres waren nicht mehr klar getrennt, Jazz und Blues beeinflussten den Rock und umgekehrt. Dies kann man mit der Musik von Miles Davis oder Michael Jackson gut nachvollziehen. Auch der Elektropop wurde immer prominenter.

Pop-Metal, Neue Deutsche Welle und New Wave bestimmten die Achtziger. Die Grunge-Bewegung der 90er um Nirvana setzte wieder auf „Handarbeit“, genau wie etwas später Crossoverbands wie Guns N’Roses oder die Red Hot Chili Peppers. Britpop, Indie-Pop und alternative Musik beendeten das Jahrtausend.